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21.03.2008

Ein Fußball als letzte Ruhestätte für Fans

Dem Fußball verbunden bleiben - auch nach dem finalen Schlusspfiff. Das ist in der Bundeshauptstadt ab sofort möglich. Denn die Bestattung Wien bietet erstmals eine Urne in Form eines Fußballs an. Die letzte Ruhestätte für Fans wurde anlässlich der EURO ins Sortiment genommen. Ein Bedarf, so wird bei der Bestattung versichert, ist vorhanden.

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18.10.2007

LESUNG: Der Tod gehört zum Leben

Obwohl diese Gewissheit gemeinhin bekannt ist, wird sie doch häufig verdrängt. Denn Tod bedeutet Abschied nehmen und es gehört Mut dazu, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen.

Das Buch "Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird" lässt 16 Frauen und Männern, die bereits über 80 Jahre alt sind, zu Wort kommen. Sie erzählen über den sich nähernden Tod, ihre Wünsche und Ängste. Mit großer Offenheit zeigen sie, dass Sterben kein Tabuthema sein muss. Ganz unterschiedliche Erfahrungen prägen dabei ihre Ansichten. Das Ergebnis sind berührende Geschichte, die Mut machen für einen offenen Umgang mit den Fragen rund um Leben und Tod.

Grieneisen Bestattungen lädt herzlich ein zu einer Lesung aus der Sammlung "Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird 16 Protokolle über den Abschied vom Leben."

Einer der älteren Protagonisten und ein Autor werden aus diesem Werk vortragen.
Im Anschluss haben alle Interessierten die Möglichkeit sich mit den anderen Teilnehmern und den Vortragenden auszutauschen.

Lesung "Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird"
Donnerstag, den 1. November 2007, 18.00 Uhr
Haus der Begegnung von Grieneisen Bestattungen
Fürstenbrunner Weg 10-12, 14059 Berlin
Eintritt frei

Die Lesung findet im Haus der Begegnung von Grieneisen Bestattungen statt. Mit seiner hellen Atmosphäre steht es für einen offenen Umgang mit den Themen Tod und Trauer. Das Traditionsunternehmen wurde 1830 in Berlin gegründet und ist mit 40 Filialen in der Stadt vertreten. Im Haus der Begegnung finden wechselnde Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen statt. Außerdem können Trauerfeiern nach verschiedenen religiösen Ritualen durchgeführt werden. 
Die Anthologie "Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird 16 Protokolle über den Abschied vom Leben" wurde von Katrin Rohnstock herausgegeben, sie ist die Inhaberin der Firma "Rohnstock Biografien". Erschienen ist das Buch 2007 im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag.


13.09.2007

Eine schöne Leich': 
Bald startet der weltweit erste Trauer-TV-Kanal


Nachrufe und sehenswerte Friedhöfe: Bald startet EOS TV, der weltweit erste Trauerkanal. Finanzieren wird er sich durch Gebühren für die bebilderten Nachrufe - und will zum "Arte der Bestattungskultur" werden.

Gestorben wird immer. Diese alte Bestatter-Weisheit hat der Sender Vox ausgegraben, um damit die amerikanische Serie Six Feet Under zu bewerben. Der Tod ist eben auch nur ein Geschäft, lautet die Botschaft, und dieser Tage lauert überall, wo ein Geschäft zu machen ist, schnell auch jemand, der einen Sender dazu gründet. Im November soll nun EOS TV an den Start gehen und helfen, so etwas wie Trauerkultur zu bewahren. Im digitalen Kabel will EOS TV Nachrufe senden, aber auch Dokumentationen über schöne Friedhöfe.

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Reutlingens vergessene Tote 

VON JOACHIM BAIER 

REUTLINGEN. Der Name auf dem verwitterten, windschiefen Holzkreuz ist nicht mehr zu entziffern. Daneben wuchert eine Zwergzypresse übermannshoch. Zwischen den Traubenhyazinthen hat sich Löwenzahn breitgemacht. Gras, Moos und welkes Laub bedecken den Boden. Rechts vorne steckt eine grüne Tafel: »Die Angehörigen werden gebeten, sich bei der Friedhofsverwaltung zu melden«. Ein Kindergrab auf einem Reutlinger Friedhof. Verwildert, verwahrlost, vergessen. 

Mit ein paar Mausklicks bekommt Jürgen Senft, Chef der 14 Reutlinger Friedhöfe, die Grabstätte und alle Details auf seinem Computer angezeigt. Da steht es, vor fast drei Jahren ist ihm der ungepflegte Zustand des Grabes bei einer Begehung aufgefallen. Auf mehrere Briefe an die Eltern mit der Bitte, das Grab zu pflegen oder einen Gärtner zu beauftragen, bekam er keine Reaktion. Die Angehörigen sind längst umgezogen.

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27.11.2006

Trost spenden im World Wide Web

Großverlage starten Todesanzeigenportal im Internet


Künftig sollen Verstorbene aus der gesamten Republik im Internet gewürdigt werden können: Unter trauer.de haben die Großverlage Holtzbrinck, Ippen sowie die Essener WAZ-Gruppe ein Internetportal eingerichtet, das Sterbeanzeigen, Nachrufe und Rat rund ums Thema Tod und Trauer aus zahlreichen Printzeitungen bündeln soll. Am Totensonntag geht trauer.de offiziell an den Start.

>>> mehr dazu in ZDF heute


4. November 2006

News in eigener Sache

Am Samstag, den 18. November ab 9:10 Uhr, wird der Deutschlandfunk (Ihre Frequenz finden Sie unter www.dradio.de ) eine Sendung über Bestattung, Trauerredner und Trauerportale senden. Auch Memosite wird in der 50-minütigen Sendung vorgestellt.

Sie haben eine Website und möchten die Hospizbewegung unterstützen? Weisen Sie auf Ihrer Seite bitte auf die Spendenaktion zugunsten der Hospizstiftung hin, die seit mehr als zwei Jahren läuft. Wer hier: http://www.memosite.de/spendenbereich/index.html etwas kauft, spendet automatisch 7,5 oder 5 % des Umsatzes an die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V..

Die Spende läuft nicht über ein Memositekonto, sondern direkt an die BAG Hospiz!

Rückfragen bitte über: Kontakt!


4. November 2006

Bäume für die Seele
Kurenkreuze in Litauen erinnern an Verstorbene, die unter Bäumen begraben sind


Von Dirk Johnen - München/Nidda (epd).

In der Natur begraben zu sein, ist für viele Menschen heute wieder ein sehnlicher Wunsch. Friedwälder und Friedparks sind in jüngster Zeit bundesweit neu angelegt worden. Die letzte Ruhestätte mitten im Wald zählt zu einer jahrhundertalten Bestattungskultur. Baum-Friedhöfe finden sich etwa im osteuropäischen Litauen bereits im 17. Jahrhundert.

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5. Oktober 2006

Kostenunterschiede bei Friedhofsgebühren

Düsseldorf - Die Preise für Beerdigungen sind in den nordrhein-westfälischen Städten höchst unterschiedlich. Mancherorts liegen die Kosten der Bestattung um ein Vielfaches höher als in anderen Kommunen. Das ergab eine Studie, die der Bund der Steuerzahler (BdSt) und die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas am Mittwoch in Düsseldorf vorgestellt haben. So kosten Grabnutzung und Bestattung in einem Erdreihengrab im sauerländischen Arnsberg 3539 Euro, im niederrheinischen Heinsberg dagegen nur 425 Euro. An der Befragung beteiligten sich 309 kommunale und 55 kirchliche Friedhofsträger.

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18. September 2006

Noch mal leben ...
Ein Kongress über Sterben, Trauer und Tod
25. - 26. November 2006

Während der beiden Kongresstage werden sich die Vorträge mit künstlerischen Beiträgen abwechseln.

Der Clown, Theaterpädagoge und Narrentherapeut
David Gilmore wird sich mit einigen von ihm ausgebildeten Clowns im Foyer des Kongresszentrums mit dem Thema Sterben, Trauer und Tod künstlerisch auseinandersetzen.

Die FährFrauen sind mit ihrem Chor anwesend und werden immer wieder zum Mitsingen einladen.

Die Sängerin Annett Kuhr bietet zusammen mit der Schauspielerin Anne Hecht Einblick in ihr Programm "Sterbenswörtchen - Ein Musik- und Schauspielprogramm über den Tod".

Am Samstagabend ist der Schauspieler Dieter Laser in dem Theaterstück Der Ketzer zu sehen und anschliessend findet eine Podiumsdiskussion mit Eugen Drewermann, Dieter Laser und dem Astronomen Prof. Dieter Herrmann statt.  

Im Foyer des Kongresszentrums stellen Künstlerinnen und Künstler von ihnen gestaltete Särge aus.

Weitere Infos: http://www.perspectiva.ch/

 

05. Januar 2006

Ungewöhnliche Ideen der Bestatter sollen den Rückgang der Sterbefälle kompensieren

Bestattung per Fußball

Wenn er schon ins Grass beißt, sollte der treue Fan zumindest nicht den Ball vergessen. Eine niedersächsische Firma bietet neuerdings die Bestattung per Fußballurne an.


HB LASTRUP. Deutschland ist im Fußballfieber - und manche Bundesbürger nehmen Symbole ihrer Leidenschaft sogar mit ins Grab. Rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer gibt es jetzt eine Urne in Form eines Fußballs. Im niedersächsischen Lastrup hat die Firma Heiso-Metallwaren das außergewöhnliche Grabbehältnis in ihr Sortiment aufgenommen.

Von außen sieht der schwarz-weiß lackierte Fußball für die Ewigkeit aus wie ein gewöhnlicher Fanartikel. Erst bei näherem Betrachten fällt auf, dass der hohle Metallball aufklappbar ist und genügend Platz für die sterblichen Überreste nach der Verbrennung im Krematorium bietet.

>>> mehr dazu im Handelsblatt


Rickling 10.11.2005

Dörfer im Amt Rickling wollen bei Bestattung Alleinstehender sparen


Der Sparzwang der Kommunen erreicht die Toten. Die Bürgermeister im Amt wollen Verstorbene, die ohne Angehörige sind, billiger als bislang bestatten - in anonymen Urnengräbern. Das träfe vor allem Menschen, die als chronisch psychisch Kranke viele Jahre im Psychiatrischen Zentrum des Landesvereins für Innere Mission in Rickling lebten. Die Friedhofsverwaltung in Rickling aber, auch in Hand des Landesvereins, lehnt anonyme Grabstellen ab.
Die Friedhofskosten beim Amt, das das Bestattungswesen für die Dörfer betreut, schossen in den vergangenen Jahren nach oben.
Der Grund: Seit den 1950er Jahren hatte Hamburg chronisch psychisch Kranke in die Ricklinger Betreuungseinrichtungen des Landesvereins für Innere Mission entsandt. Nach 30 oder 40 Jahren starben sie, oft vereinsamt. Angehörige fanden sich nicht. Das Amt regelte die Beerdigung, Hamburg zahlte.
Die reinen Grabkosten summieren sich auf etwa 1 100 Euro, erklärt Jürgen Stick von der Amtsverwaltung. 15 bis 20 Fälle hat er pro Jahr auf dem Tisch, macht rund 20 000 Euro.

>>> mehr dazu in der Segeberger Zeitung


MOERS 27. Juni 2005

Kolumbarium für Urnen, Feld für Totgeburten

Das städtische Grünflächenamt will neue Wege in der Bestattungskultur gehen. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (ASPU) am morgigen Dienstag stellt ein Mitarbeiter des beauftragten Planungsbüros die Gestaltungsmöglichkeiten für die insgesamt acht neuen Grabarten vor. Dazu gehört auch das Kolumbarium, also eine oberirdische Urnenwand mit Nischen für bis zu zwei Urnen und Platz für Namensplatten.
An einem Gemeinschaftsdenkmal können Angehörige Blumen ablegen.

Neu ist ein Begräbnisfeld für Tot- und Fehlgeburten sowie Föten aus Schwangerschaftsabbrüchen.

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THÜRINGEN 5. Mai 2005

Feuer ohne Feier


Nach dem Tod kommt das Geschäft. Es wird gerechnet, es wird gefeilscht, manche können ihre Rechnung nicht bezahlen. Auch in Thüringen steigt die Nachfrage nach billigen Bestattungen. Anonym unter die Erde zu kommen, das liegt seit Jahren im Trend.

ERFURT. Ungefähr hundert Meter liegen zwischen UGA und UGG. Das zeigt der vergilbte Plan hinter Glas im Schaukasten des Erfurter Hauptfriedhofs. Hundert Meter und rund 350 Euro. Das zeigt der Plan nicht.

In akkurat gezogenen Streifen bedecken gelbe, blaue und rote Primeln die UGA, die "Urnengemeinschaftsanlage", fünf mal drei Meter Erde. "2004" steht auf einer schlichten Marmorplatte. Auf dem Schild daneben ist zu lesen, man möge mitgebrachte Blumen doch bitte an einer zentralen Sammelstelle niederlegen. Nicht zu erkennen, wer hier begraben ist. Im Gegensatz zum UGG, dem "Urnengemeinschaftsgrab". Zwölf Namen sind hier in eine graue Granitsäule gemeißelt, daneben stehen frische Rosen. Das ist aber teurer.

"Täglich fragen die Leute bei mir nach der billigsten Variante, eigentlich fast nur noch", sagt der Erfurter Bestattungsunternehmer Uwe Bornkessel. Vor allem, nachdem Anfang 2004 das Sterbegeld der Krankenkassen weggefallen ist - das waren immerhin bis zu 530 Euro.

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21. März 2005

Fötenbeisetzung, 11 Uhr, Feld 17

TRAUER / Früher galten tot geborene Kinder als Abfall. Jetzt werden sie anonym bestattet. Dank eines neuen Gesetzes.


"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache." (Antoine de Saint Exupéry, Der kleine Prinz) Sie sind nur ein schwacher Trost, die Zeilen, die Pfarrer Peter Glörfeld in der Friedhofskapelle am Duisburger Sternbuschweg aus dem "Kleinen Prinzen" zitiert. Die Tränen der jungen Frau, die das Gesicht schluchzend in den Armen ihres Partners vergräbt, können die Worte nicht stoppen. Nur ein paar Wochen lang hat sie das Kind in ihrem Bauch getragen, bevor es tot zur Welt kam. Und doch war das winzige Geschöpf, das nun einen Platz in dem bunt bemalten Kindersarg hat, ein Teil von ihr. Einer, von dem sie sich jetzt an einem würdevollen Ort des Trauerns verabschieden kann. Das war nicht immer so.

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24.2.2005

Aus Geldgründen ins anonyme Urnengrab

Die Bestattungskosten sind auch im Siebengebirge sprunghaft gestiegen - Christoph Prinz und Christoph Klant sehen nach wie vor ein großes Bedürfnis der Menschen, zu trauern

Von Judith Herber

Siebengebirge. Friedhöfe spiegeln gesellschaftliche Veränderungen wider. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl anonymer Bestattungen sprunghaft an, und vor allem in den Städten gibt es immer mehr verwahrloste Gräber. Aber das Bedürfnis, um einen geliebten Menschen zu trauern, ist geblieben, sagen die Bestatter Christoph Prinz aus Bad Honnef und Christoph Klant aus Königswinter, die ihre Tätigkeit heute als Dienstleistung verstehen.

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Köln 30.12.2004

Kölner Bestatter in Südasien

Der Anruf des Außenministeriums kam mitten in der Nacht. Man fragte, ob er, Christoph Kuckelkorn, bereit sei, nach Südasien zu fliegen und dort zu helfen, die Leichen deutscher Urlauber zu versorgen. Kuckelkorn gehört zu den wenigen Spezialisten in Deutschland, die in der Lage sind, einen Leichnam für längere Zeit zu konservieren („Enbalming“) und die Verwesung hinauszuzögern; gleichzeitig werden Körper mit Verletzungen rekonstruiert und so hergerichtet, dass Angehörige am offenen Sarg Abschied nehmen können. ...

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Den Tod begreifen

Thanatologen werben für die offene Aufbahrung Verstorbener

Schwerin (epd). Heiko Schönsee ist es lieber, wenn seine Kunden weinen. Damit sie sich nicht gezwungen fühlen, ihre Tränen zu unterdrücken, hat der Schweriner Bestattungsunternehmer immer eine Taschentücherbox auf dem Tisch stehen. Das Schlimmste sind für ihn Menschen, die ihre Wut auf den Verstorbenen und ihren Frust an ihm auslassen, sagt der 30-Jährige über seinen Traumberuf.
Bereits mit 14 Jahren, bei der Beerdigung seiner Großmutter, war der gebürtige Schweriner davon überzeugt, dass "ich das besser kann". Gestört hätten ihn unter anderem die Plastikblumen an Kranz und Gebinde und dass jeweils nur ein Sarg oder eine Urne zur Auswahl standen. Als er 18 Jahre alt war, stieg er ins Bestattungsunternehmen seiner Mutter ein. Und als diese mit nur 44 Jahren Heiligabend 1995 unerwartet starb, gründete Schönsee sofort seine eigene Firma.

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13.11.04 Gladbeck

Mit Würde Abschied nehmen
Der Umgang mit den Toten gehört zum Leben


Manchmal geht alles ganz schnell. Ein Mensch stirbt, ist plötzlich nicht mehr da. Sich von ihm zu verabschieden, in aller Ruhe - das ist Wunsch vieler Angehöriger. Trauerräume, eigens dafür hergerichtet, helfen dabei. In den Nachbarstädten Bottrop und Gelsenkirchen gibt es sie bereits.

Früher war das ganz üblich: Der Tote wurde zu Hause aufgebahrt, der Raum mit Blumen und Kerzen geschmückt und die Verwandten, Freunde und Nachbarn kamen, um sich zu verabschieden. Heute werden die meisten Menschen gleich nach dem Tod vom Bestatter abgeholt und bis zur Beerdigung in einer kargen Zelle in der Trauerhalle aufgebahrt. Das ist zeitgemäß, aber nüchtern.

"Viele Angehörigen vermissen den würdevollen Rahmen, die Möglichkeit, sich in Ruhe zu verabschieden", weiß Bestatter Hermann Nagel. .....

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13.11.04

Trauer kostet Zeit und Geld


SCHWALM. Steinmetze merken es an weniger Aufträgen für Grabsteine. Beerdigungsunternehmer an den Wünschen ihrer Kunden: Es hat sich was geändert in der Bestattungskultur. Man stirbt anders. Man trauert anders, auch in der Schwalm.

Früher gingen die Leute zum Steinmetz und ließen sich über den passenden Grabstein für ihren gestorbenen Angehörigen beraten. „Heute wird verhandelt, wie beim Autokauf“, sagt Lutz Lesch, Steinmetz in Treysa. Seit einem Jahr bekommt er deutlich weniger Aufträge für Grabsteine zu Erdgräbern. „Es ist vor allem eine Kostenfrage“, erklärt der Steinmetz die neue Lage. Ein Urnengrab sei kleiner, der Stein dafür auch. Viele verzichten ganz auf eine Gedenktafel. „Manchmal stehen Holzkreuze fünf bis sechs Jahre lang und werden nicht gegen einen Stein ausgetauscht“, sagt Lesch.

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5.11.04 Köln

Bestatter fordern pflegefreie Grabanlagen

Die traditionelle Bestattungskultur droht auszusterben.


Probleme bereiten den Zulieferern auch die Veränderungen in der Bestattungskultur.
Köln - Die deutschen Zulieferer des Bestattungsgewerbes klagen über starke Geschäftsrückgänge. Im ersten Halbjahr 2004 sank die Sargherstellung in Deutschland im Jahresvergleich um acht Prozent auf 142 000 Stück, teilte der Verband der Deutschen Zulieferindustrie für das Bestattungsgewerbe (VDZB) in Köln mit. Zugleich schrumpfte der Umsatz im ersten Halbjahr 2004 um zehn Prozent auf rund 30 Millionen Euro. Bis zum Jahresende wird die Produktion rund 275 000 Stück betragen. Zum Vergleich: 1993 wurden noch über 500 000 Särge produziert.

„Der Geiz-ist-geil-Trend zeigt sich auch in unserer Branche“, sagte der stellvertretende VDZB-Geschäftsführer Bert Hassel. Teure Särge...

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3.11.2004

Baum des Lebens


Pfarrer Karl Tölle möchte über Bestattungsformen diskutieren Urnengräber an Kirchen als Alternative zu herkömmlichen Friedhöfen
DABERG · Pastor Karl Tölle geht davon aus, dass seine Anregung innerhalb der Gemeinde für "reichlich Diskussionsstoff" sorgen wird. "Aber ich denke, dass wir zumindest darüber reden sollten", so der Seelsorger von St. Liborius, der sich für seine Gemeinde eine neue Form der Bestattungskultur vorstellen kann. Sein Vorschlag geht sogar so weit, dass Urnen künftig wieder an den Kirchen und nicht mehr auf Friedhöfen beigesetzt werden. In Lohauserholz könnte dies neben dem neuen Kirchturm geschehen, auf dem Daberg im Bereich des Kirchplatzes.

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2.11.04

Sarg mit Anislikör ausgestattet

Saint-Quentin-de-Chalais
Der 87-jährige Franzose Angel Hays will eine Überlebens-Chance im Sarg haben, falls er aus Versehen lebendig begraben wird. Er hat sich einen Sarg gebastelt, der wie ein Wohnwagen ausgerüstet ist: Wasserbehälter, Nahrung, Anislikör, Ventilation und ein Alarmsystem, das bei der geringsten Bewegung im Sarg Alarm geben soll.


31.10.04

Des einen Tod ist des anderen Brot

Unkonventionell gehen Martin Stankowski und Rainer Pause mit dem Tabu-Thema Tod um. Ihr Kabarett-Stück "Tod im Rheinland" bietet seit zehn Jahren Lehrreiches und Amüsantes über die Geschichte der Bestattungskultur im Rheinland
Von Christiane Martin
Kabarett in der Trauerhalle? Ist das nicht ein bisschen makaber, könnte sich mancher Pietist fragen. Martin Stankowski und Rainer Pause spielen ihr Programm "Tod im Rheinland" ausschließlich an Orten, die mit dem Tod zu tun haben: auf Friedhöfen, in Bestattungshäusern oder Krankenhauskapellen. Und das ganz bewusst, denn trotz der kabarettistischen Ausrichtung behandelt das Stück den Tod, insbesondere die Sterbekultur im Rheinland. Mit dieser eigenwilligen Mischung sprechen Stankowski und Pause ein alltägliches und dennoch oft tabuisiertes Thema auf unkonventionelle Weise an.

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29.10.04

Neue Gräber braucht das Land

Die Tante aus den USA hat sich in einen Diamanten verwandeln lassen. Ihr Bruder fiel als Sternschnuppe vom Himmel, und seine Frau will dereinst, wenn ihre Asche mit Zement verrührt worden ist, in einem Korallenriff überdauern.

Der Trend geht auch bei den letzten Dingen in Richtung Individualität. Ausgefallene Wünsche sind zumindest in Großstädten keine Seltenheit mehr. Selbst Feng Shui, die chinesische Harmonie-Lehre, findet bei der zeitgemäßen Grabgestaltung bereits Anklang (in Linz erfährt man bei einem WIFI-Seminar am 12. und 19. November mehr dazu).

Doch auch das liegt im Trend: Immer mehr Menschen ...

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Der Tod ist nicht kostenlos

ALLERHEILIGEN / Feuerbestattungen, anonyme Beerdigungen und sogar das Verstreuen der Asche liegen anscheinend im Trend. Vieles hat sich geändert, auch aus wirtschaftlichen Gründen.

AM NIEDERRHEIN. In heimischer Erde möchten die meisten Angehörige ihre Verstorbenen beerdigt wissen. Immerhin hat Trauer auch stets etwas mit Sehnsucht, Wehmut und Nähe zu tun. Zumindest früher war das so. Heute ist anscheinend eine Feuerbestattung mit anschließendem Verstreuen der Asche "schick". Nicht in aller Herren Länder, aber in Holland. Genauer: in Venlo.

"Im Durschnitt haben wir im Jahr 1100 Sterbefälle", rechnet Stefan Oppermann, Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Moers, die letzten Jahre hoch. Und nahezu alle wurden auch in der alten Grafschaft beigesetzt. Doch 60 bis 80 Tote aus Moers wurden seit dem 1. September 2003 in Venlo auf einer ausgewiesenen Fläche verstreut, wagt Oppermann eine grobe Schätzung. Nur, "die genaue Zahl können wir nicht feststellen", so Oppermann.

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Aschenstreufeld: Eine andere Art des Erinnerns

Arnsberg. Allerheiligen - das ist der Tag, an dem Angehörige ihrer Verstorbenen gedenken. So finden am Montag in allen Stadtteilen Gedenkfeiern und Gräbersegungen auf den Friedhöfen statt. Seit einiger Zeit ist in Arnsberg auch die Ausstreuung der Asche Verstorbener möglich - doch noch machten nicht sehr viele von dieser Möglichkeit Gebrauch.

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25.10.2004

TV-Tipp: Trauer und Sterben

I
n der Fernsehreihe "Spirit - Leben mit Stil" der christlichen Fernsehsender Bibel TV und EWTN stehen im November die Themen Trauer und Sterben im Mittelpunkt. Das hat das katholische Hilfswerk Kirche in Not/Ostpriesterhilfe in München angekündigt, in dessen Studio das Magazin produziert wird.

Unter dem Titel "In der Trauer lebt die Liebe weiter" beantwortet die Psychotherapeutin und Steyler Missionsschwester Miriam Altenhofen Fragen zum Sinn der Trauer, zu den einzelnen Trauerphasen, zur Trauerbewältigung und dazu, wie man Trauernden am besten helfen kann. In der Sendung "Sterben als Teil des Lebens" sprechen der katholische Diakon Herbert Gerlovski und der Arzt Andreas Fürsch von der Hospizgemeinschaft Arche Noah über die Angst vor dem Sterben, die Wichtigkeit der letzten Lebensphase sowie die moderne Schmerztherapie und die liebevolle Begleitung Sterbender als bessere Alternative zur Euthanasie.

Näheres zum Empfang der Sender und die genauen Sendetermine kann man unter www.kirche-in-not.de erfahren oder unter Telefon 0 89 / 74 37 17 09
erfragen.

Quelle: Kirche in Not

Hinweis von: Cornelius Bischoff www.DIAKOnetz.de


22.10.04

Immer mehr Bestattungen ohne Feier
Nürnberger Pfarrer regen öffentliche Diskussion an


Nürnberg (epd). Immer mehr Feuerbestattungen gehen in Nürnberg "ohne jegliche Feier" vor sich. Auf diesen Trend hat die örtliche Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) mit einem Positionspapier zur Bestattungskultur reagiert. Während es 1998 rund 500 derartige Bestattungen gab, seien es im vorigen Jahr schon 800 Einäscherungen "ohne religiöse oder säkulare Trauerfeier", betont Rainer Oechslen, Dekan von Nürnberg-West, in dem Positionspapier. Das sei bei den jährlich 5.600 Sterbefällen in Nürnberg fast jeder siebte Verstorbene.

>>> mehr dazu  Evangelischer Pressedienst


21.10.04

Profit statt Pathos: Verbraucherschützer warnen vor Pauschalangeboten im Geschäft mit dem Tod

Das schnelle Geld steht oftmals im Vordergrund, geht es darum, trauernden Menschen bei der Beerdigung ihrer verstorbenen Angehörigen zur Seite zu stehen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Die Verbraucherschützer hatten Angebote von 29 Bestattungsunternehmern in Deutschland verglichen. Das Ergebnis: Die Kosten einer Erdbestattung einfachster Form schwankten zwischen 499,- und 1.570 Euro. 
Es liegt auf der Hand, wer mehr möchte als ein klassisches Armengrab, muss tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben von „Stiftung Warentest“ schlage eine übliche Erdbestattung mit bis zu 2.230 Euro zu Buche. Hinzu kommen – abhängig von Friedhof und Bundesland - 660 bis 2.350 Euro für Beisetzung, Grabanlage und Nutzung. Unter dem Strich 4.580 Euro. Das Doppelte zahlt, wer ein Grab aussuchen will oder Wert auf einen besonderen Sarg legt!
Die Recherchen der Verbraucherschützer ergaben, dass der Weg zum schnellen Euro bei den meisten Beerdigungsunternehmern über pauschale Offerten führt. Die Rechnung der Bestatter ist einfach: Da die meisten Hinterbliebenen in ihrer aktuellen Situation überfordert sind, komme kaum ein Kunde auf den Gedanken, weitere Angebote einzuholen. Welche Dienstleistungen die vereinbarte Summe tatsächlich enthält, sei für den Auftraggeber zudem kaum nachvollziehbar. 
Im Falle der Warentester hatten Beerdigungsunternehmer die Rechnung für ein vereinbartes, einfaches Begräbnis durch Blumenschmuck, eine Trauerfeier und weitere kostenintensive Details erweitert, die von den Kunden weder gewünscht noch bestellt waren. Interessant: Nach Presseinformationen gab es die meisten Beanstandungen bei den Marktführern der Branche, Ahorn-Grieneisen und EFS Bestattungen. E-Mail-Anfragen unserer Redaktion blieben bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unbeantwortet. Interessenten finden praktische Hinweise und weitere Informationen auf den Internetseiten der Stiftung Warentest. Die Internetadresse lautet: www.warentest.de

Bearbeitet von: Cornelius Bischoff 
Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
www.DIAKOnetz.de


Idee mit Zukunft?
Algordanza "Erinnerungs-Diamanten" nun auch in Deutschland am Start


„Im Be-greifen liegt der Schlüssel zu dieser besonderen Art, mit Tod und Schmerz umzugehen“, sagt Andreas Wampl. Der 43-Jährige ist Mitgeschäftsführer der Algordanza Erinnerungs-Diamanten GmbH im österreichischen Dornbirn. Nach dem Vorbild eines gleichnamigen Unternehmens in Chur (Schweiz), nutzen Andreas Wampl und Andreas Wagner-Wehrbaum die Asche verstorbener Menschen, um daraus hochwertige Edelsteine für das Andenken der Hinterbliebenen zu fertigen.

Der Zeitpunkt für den Start dieser ungewöhnlichen Geschäftsidee ist günstig gewählt, denn das traditionell gefügte Weltbild europäischer Bestattungskultur ist in Bewegung: Angesichts einer steigenden Zahl alter Menschen fehlt vor allem in Großstädten der Platz für notwendige Friedhofs-Erweiterungen. Die zunehmende Zersplitterung der Familien stellt immer mehr Hinterbliebene vor die Herausforderung einer würdigen Grabpflege und Diskussionen über Weltraumbestattungen und die Anlage so genannter Friedwälder haben die Bereitschaft gefördert, laut über das Tabu-Themen „Tod“ nachzudenken.

Andreas Wampl ist überzeugt: „Der Erinnerungs-Diamant kommt dem menschlichen Bedürfnis, unsere Trauer Schritt für Schritt in ein lebendiges Andenken zu verwandeln, am nächsten.“ Die funkelnde Reliquie durchbricht die Pflicht, Stille und Einkehr beim sonntäglichen Gang auf den Friedhof zu üben. Der Diamant übertrifft zudem den Erinnerungswert eines Fotos, das den Verstorbenen in einer glücklichen Momentaufnahme festzuhalten versucht.

Quelle: www.DIAKOnetz.de 

Interessenten bekommen weitere Informationen im Internet. www.algordanza.at


Samstag, 4. September 2004

Letzte Ruhe im Pappkarton?
Ohne Sterbegeld kein Prunk


Der Wegfall des Sterbegeldes seit dem 1. Januar 2004 hat zu einer veränderten Bestattungskultur in Deutschland geführt. "Besonders in den neuen Ländern wird bei Beerdigungen nach kostengünstigen oder alternativen Angeboten gesucht", sagte Hermann Weber, Geschäftsführer der Verbraucherinitiative Aeternitas.

Ein Drittel der Bevölkerung wolle nur maximal 2.500 Euro für eine Bestattung ausgeben. Im Durchschnitt lägen die Kosten jedoch bei rund 5.000 Euro. Dabei werde im Osten mehr gespart als im Westen.

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Samstag, 4. September 2004

Viele Angehörige sparen bei den Kosten für Bestattung
Streichung des Sterbegeldes im Januar 2004 sorgt für Umsatzrückgang in der Branche


Forscher seziert tiefe Verlustangst bei Ostdeutschen


Magdeburg/dpa. Sterben ist teuer: In Zeiten knapper Kassen wird immer häufiger an der Beerdigung gespart. Besonders nach der Streichung des Sterbegeldes ab 1. Januar 2004 achten immer mehr Menschen auf eine preiswerte und einfache Bestattung, wie eine dpa- Umfrage ergab. «Die Kultur geht immer weiter in den Keller», sagte Bestattermeister Gerald Arnold vom Ersten Magdeburger Bestattungshaus. Neben der Bestattungsart - bevorzugt werden immer öfter anonyme Beerdigungen - werde auch bei der Ausstattung der Trauerfeier und der Grabstelle auf jeden Euro geachtet. Das Sterbegeld betrug zuletzt 525 Euro. Für eine sehr preiswerte Beerdigung sind heute laut Arnold immerhin rund 1800 Euro fällig.
Er kritisierte vor allem das Vorgehen der Behörden. «Viele ältere Menschen haben so genannte Vorsorgeverträge mit ihrem Bestatter abgeschlossen, um später die Beerdigung überhaupt bezahlen zu können.» Grund: «Die Kinder oder die Verwandtschaft will niemand belasten.» Allerdings entstünden immer häufiger unvorhergesehene Kosten, etwa für einen Platz im Pflegeheim. Um diese zu finanzieren, zwinge das Sozialamt die alten Menschen, ihre Vorsorgeverträge weitgehend aufzulösen.

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Mainzer Verein hilft beim Leben mit der Trauer

Ratgeber für Eltern nach dem Tod eines Kindes / Freunde und Arbeitskollegen wenden sich oft ab


Vom 07.06.2004

MAINZ (dpa) Wenn das eigene Kind ums Leben kommt, dann beginnt für Eltern ein Albtraum. "Der Tod eines Kindes ist das denkbar schlimmste, was Eltern passieren kann", sagt der Vorsitzende des in Mainz ansässigen Vereins Trauernde Eltern Rhein-Main, Dieter Steuer. 

Der Psychotherapeut, Heilpraktiker und Trauerbegleiter spricht aus eigener Erfahrung. Vor zehn Jahren starb sein Sohn an einer unheilbaren Krankheit. Drei Jahre nach dessen Tod gründete Steuer gemeinsam mit anderen betroffenen Eltern den gemeinnützigen Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

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Potsdam, 8.6.04

Tod im Straßenverkehr: Gedenktafel für 339 Kinder


(dpa) Seit 1990 sind in Brandenburgs Straßenverkehr 339 Kinder ums Leben gekommen. Zu ihrem Andenken und als Mahnung werde an diesem Freitag in Potsdam eine neue Gedenktafel enthüllt, teilte die Präsidentin der Landesverkehrswacht, Anita Tack, am Montag mit. Bundesweit komme die Hälfte der im Straßenverkehr getöteten Kinder bis 15 Jahre im Auto ums Leben. Tack mahnte die Eltern unter Hinweis auf Kindersitze sowie das Anlegen von Sicherheitsgurten zur Einhaltung ihrer Sorgfaltspflicht. 

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Dorsten, 4. Juni 2004

Stadt will den "Sargzwang" beibehalten

In seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 8. Juni, 16 Uhr, beschäftigt sich der Bauausschuss mit der Neufassung der Friedhofssatzung nach dem neuen Bestattungsgesetz.

Neben einer ersten Erörterung im Dezember fand auch die Besichtigung eines Krematoriums in den Niederlanden statt. Die Verwaltung führte intensive Gespräche mit den örtlichen Kirchenvertretern, den Bestattern, Friedhofsgärtnern und Steinmetzen.

Als Ergebnis liegt jetzt der Vorschlag zur Beratung vor, das Traditionelle zu bewahren, aber die Umsetzung von Neuerungen, die sich aus einem veränderten Trauerverhalten der Bevölkerung ergeben, zu ermöglichen.

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Samstag 5. Juni 2004

Trauer am Straßenrand - Zehntausende Kreuze erinnern an tödliche Unfälle - Behörden dulden sie als Mahnung


Berlin (ddp). Manchmal sind sie in einer Kurve, mal an einem Baum oder an einem Waldrand: Nach Polizeischätzungen stehen bundesweit mittlerweile Zehntausende Kreuze an Bundes- und Landstraßen, um an tödliche Unfälle zu erinnern. «Familienmitglieder oder Freunde trauern auf diese Weise um ihre getöteten Angehörigen und versuchen so, das Geschehene besser zu verarbeiten», sagt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer in München. 

Vor mehr als drei Jahrzehnten wurden Kreuze an den Straßen in vielen europäischen Ländern zum Symbol des Unfalltodes. Ende der 60er Jahre ließ der Staat an Unfallschwerpunkten bundesdeutscher Autobahnen Kreuze mit der Mahnung «Hier starb ein Autofahrer» aufstellen. 

«Weit über 90 Prozent der Straßenkreuze erinnern an Jugendliche und Kinder», sagt Jörg Kuske vom Technischen Polizeiamt in Sachsen-Anhalt.

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"Nicht einmal der Tod ist umsonst"

Vorbereitung auf den Fall des Falles

Moderation: Ulla Foemer


Sterben gehört zu den Themen, die viele am liebsten meiden. Doch man tut gut daran, sich auf den Todesfall vorzubereiten. Denn für die Angehörigen sind die Belastungen durch die dann entstehenden Aufgaben erheblich. Viele Hinterbliebene fühlen sich dem Wust von Entscheidungen nicht gewachsen. Zum Schmerz über den Verlust kommt organisatorischer Aufwand hinzu, der oft alles andere als pietätvoll ist. Unumgängliche Formalitäten sind zu erledigen - und das noch unter Zeitdruck. Dabei lässt sich viel Stress vermeiden. Die Sendung gibt einige Tipps, was sich schon zu Lebzeiten regeln lässt. Außerdem hören Sie, was man bei einer Bestattung entscheiden muss, was gesetzlich vorgeschrieben ist, wie teuer eine Bestattung sein darf, und vom wem und wofür es unter Umständen eine finanzielle Unterstützung gibt. 

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Fürstenfeldbrück 3. Juni 2004

Anonym-Bestattung nicht billiger
Finanzausschuss kippt Vorschlag der Gemeindeverwaltung 


VON STEFAN WEINZIERL Olching - Den rigorosen Sparkurs der Gemeinde bekommen nun auch die Bürger zu spüren, die sich auf den gemeindlichen Friedhöfen in einem anonymen Grabfeld beisetzen beziehungsweise bestatten lassen wollen. Der Finanzausschuss sprach sich nämlich mehrheitlich dafür aus, nicht - wie von der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen - nur die Hälfe der Gebühren für diese Bestattungsform zu verlangen, sondern den gleichen Betrag wie bei normalen Beisetzungen: also 556,70 Euro.

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3. Juni 2004

Schwedin erfindet umweltfreundliche Bestattung


Lyr (AFP) - Eine umweltfreundliche Methode, Leichen zu bestatten, hat die schwedische Biologin Susanne Wiigh auf der Insel Lyr vor der Südwest-Küste Schwedens vorgestellt: Mit dem Verfahren können Leichname in Kompost verwandelt werden. Auf den Humus könnten die Hinterbliebenen statt eines Grabsteins eine Gedenkpflanze setzen, sagte Wiigh. Dies sei eine schöne Art, eines Verstorbenen zu gedenken: "Wenn ein Vater stirbt, kann man sagen: Die Moleküle, aus denen Papa bestand, haben diese Pflanze zum Wachsen gebracht."

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2. Juni 2004

Zwickau: „Es ist wie eine lang verspätete Beerdigung“

Holocaust-Hinterbliebene kommen zu Stolperstein-Aktion


Mit den Rosen kamen die Tränen. Mit starrem Blick verfolgt Petra Gottesmann-Haag an der Bahnhofstraße das düster-stumme Pantomimen-Theater der Gymnasiasten, bevor Geschichtslehrerin Dorit Seichter ihr die weiße Rose überreicht. Drei Schritte. Vorm Torbogen des roten Backsteinbaus mit der Nummer 60 geht die 46-jährige Stuttgarterin in die Knie und legt die Blume auf die schon von Blüten gerahmte Messingtafel im Trottoir.

„Hier wohnte Josef Hersch Gottesmann ... Ermordet: 31. 10. 1942 Ghetto Krakau“. Mit diesen Zeilen lässt der Stein Passanten künftig über das Schicksal des in Österreich geborenen Textilhändlers stolpern, der mit Frau Elsa und Sohn Salomo fast 20 Jahre lang in Zwickau lebte, bis die Nazis die Familie nach Polen deportierten. Als Frau und Sohn mit falschen Papieren aus dem Krakauer Ghetto flohen, gelang das nur, indem sie den fast erblindeten Mann zurückließen. Bei der Räumung des Ghettos durch SS-Truppen verkroch er sich auf einem Dachboden, wurde aber entdeckt und erschossen.

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Organspende

Wenn der Tod Leben rettet

Der Organspendeausweis gibt Auskunft über Zustimmung oder Ablehnung einer Organentnahme. Eine Organtransplantation ist für viele Kranke die letzte Hoffnung: Wenn die eigenen Organe den Dienst versagen und auch Medikamente nicht mehr helfen, kann nur ein fremdes, gesundes Organ ihr Leben retten oder verlängern. 

Auf der Warteliste für ein lebensrettendes Organ zu stehen, löst bei Betroffenen jedoch unterschiedliche Gefühle aus: Hoffnung und Optimismus wechseln ab mit Unsicherheit und der Angst, die Transplantation vielleicht nicht mehr zu erleben. 

Rund 12.000 Patienten warten in Deutschland dringend auf ein neues Organ. Obwohl die Zahl der Organspenden im letzten Jahr so stark gestiegen ist wie seit zehn Jahren nicht mehr, reicht die Anzahl derer, die Organe spenden wollen, noch nicht aus. 


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Verein hilft Eltern nach dem Tod des Kindes

Frankfurt/Mainz 

Wenn das eigene Kind stirbt, beginnt für Eltern ein Albtraum. «Der Tod eines Kindes ist das denkbar schlimmste, was Eltern passieren kann», sagt der Vorsitzende des in Mainz ansässigen Vereins Trauernde Eltern Rhein-Main, Dieter Steuer.

Der Psychotherapeut, Heilpraktiker und Trauerbegleiter spricht aus eigener Erfahrung. Vor zehn Jahren starb sein Sohn an einer unheilbaren Krankheit. Drei Jahre nach dessen Tod gründete Steuer gemeinsam mit anderen betroffenen Eltern den gemeinnützigen Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Im Jahr 2002 starben in Deutschland 6702 Kinder und Jugendliche. Sie kamen bei Unfällen ums Leben, brachten sich selbst um, erlagen Krankheiten oder wurden ermordet. «Es ist dann einfach wichtig, dass die trauernden Angehörigen Ansprechpartner haben», sagt Steuer. In ihrem normalen Umfeld stehen sie häufig alleine da. Freunde wenden sich aus Angst vor der schwierigen Situation ab oder sagen tröstlich gemeinte Sätze wie «Wer weiß, wofür es gut ist», «Das Leben geht weiter» oder «Du hast doch noch andere Kinder».

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8. Mai 2004

Zahl der Toten ohne Angehörige steigt nach Streichung des Sterbegelds

Seit das Sterbegeld Anfang des Jahres aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wurde, nimmt die Zahl der Toten ohne Angehörige stark zu. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstag-Ausgabe) berichtet, hatte sich die Zahl der Toten, die von den Kommunen beigesetzt werden müssen, schon nach der Reduzierung des Zuschusses in den vergangenen Jahren in einigen Städten nahezu verdoppelt: So waren es in Hamburg im Jahr 1998 rund 380, 2003 mehr als 800 und in den ersten vier Monaten dieses Jahres schon 265 "Zwangsbeisetzungen". In Berlin ist die Tendenz nicht anders: Zwar liegen für die Hauptstadt insgesamt keine Zahlen vor, weil die Bezirke für "alleinstehend Verstorbene" zuständig sind. Als Beispiel aber nennt die Berliner Gesundheitsverwaltung den Bezirk Lichtenberg: 2002 gab es dort 68, 2003 bereits 136 Bestattungen, die die Bezirksämter zahlen mussten. Immer öfter weigerten sich die nächsten Angehörigen, für die Beerdigung der Mutter, des Bruders oder der Tochter zu zahlen. Dabei sind Angehörige ersten und zweiten Grades (Ehegatten, Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern oder Enkel) in Deutschland eigentlich "bestattungspflichtig". Verstorbene dürfen nicht unbegrenzt gelagert werden. Findet sich nach einigen Tagen oder Wochen kein naher Verwandter, sind die Städte verpflichtet, für eine Bestattung zu sorgen und dafür zu zahlen. Allerdings wird auch danach noch nach einem möglichen Kostenträger gesucht - zumeist mit wenig Erfolg.

Quelle: FAZ


21. März 2004

Unruhe um den Frieden

BESTATTUNGEN / Begräbnis am Baum: Ausgerechnet im Wallfahrtsort Kevelaer kursiert die umstrittene Idee des Friedwalds.


KEVELAER. Ganze zwölf Monate haben Politiker zum Teil lautstark und emotional diskutiert, bis das nordrhein-westfälische Bestattungsgesetz im September vergangenen Jahres verabschiedet werden konnte. Ganze sechs Monate hat es gedauert, bis ein findiges Unternehmen aus Darmstadt den ersten Wald in Nordrhein-Westfalen zu einem Friedhof gemacht hat: Im sauerländischen Bad Laasphe ist mittlerweile der erste Friedwald entstanden. Der zweite könnte in Kevelaer entstehen, ausgerechnet im Wallfahrtsort Kevelaer. ...

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Oberhausen, 1.02.2004

Pressemitteilung

Grabgestaltung für Mike Krüger und Kalle Pohl.
IPM auch in diesem Jahr wieder mit gelungener Grabgestaltung für Stars!

Um seinen verstorbenen Angehörigen nicht zu vergessen ist Grabgestaltung und ein Grab als Ort der Trauer nicht nur notwendig, sondern besonders wichtig. Die beiden Comedy-Stars Mike Krüger und Kalle Pohl haben das erkannt, und von den Essener Friedhofsgärtner-Meisterschüler ein Grab auf der IPM (Internationale Pflanzen Messe) in Essen ein besonders gelungenes zweistelliges Wahlgrab gestalten lassen.

Die beiden Comedy-Stars Mike Krüger und Kalle Pohl sind von Natur aus lustige Typen. Sie bringen die Nation nicht nur Woche für Woche in der beliebten RTL-Fernsehsendung "7 Tage / Köpfe" zum Lachen, sie sind auch sonst immer für einen lockeren Spruch zu haben. Ebenso offen gehen die beiden auch mit dem Thema Tod um. Sie haben sich gedacht: "Mike ist groß und Kalle ist klein, da passen wir in ein Grab hinein."
Gesagt, getan: Friedhofsgärtner sind im Umgang mit Pflanzen und Blumen kreativ, gehen auf die Wünsche der Kunden ganz persönlich ein. Da stellt weder die gärtnerische Verpackung von Mikes Nase ein Problem dar noch die geringe Fläche für Kalle. Wo es im Leben lustig zuging, grünt und blüht es nachher umso opulenter. Auch an das Kölsch für Kalles Vetter Hein Spack ist gedacht, wenn er dereinst bei Mike und Kalle am Grab steht und ein stilles Gebet spricht:
"Macht et jut, dumm Säu!".

Tausende Fachbesucher konnten nun diese Grabstelle betrachten. Um dem normal „sterblichen“ nun die Gelegenheit zu bieten, sich auch mal ein Bild von so einer, ja vielleicht etwas anderen Grabgestaltung zu ermöglichen, hat der Bestatter und Friedhofsgärtnermeister Bernhard Flack aus Oberhausen eine komplette Seite mit Bildern und Informationen, sowie weiterführenden Links, in´s Internet gestellt.

http://www.flack.de/aktuell
unter dieser Adresse haben Sie und Ihre Leser die Möglichkeit, sich vom guten Geschmack der beiden Comedy-Stars Mike Krüger und Kalle Pohl zu überzeugen.
Natürlich fehlt auch ein Verweis zu der letzt jährigen IPM nicht, wo die Grabgestaltung von dem bekannten Künstler Guildo Horn und Christian Stratmann zu sehen ist.

http://www.flack.de/aktuell/ipm03.htm 
http://www.flack.de/aktuell/ipm04.htm


11.01.2004

NEU auf MEMOSITE und Tod und Trauer

Nachruf für einen Verstorbenen
Der von Ihnen in Auftrag gegebene Nachruf für eine verstorbene Person kostet 30 bis 95 Euro. Den Betrag zahlen Sie einmal; es entstehen keine weiteren Folgekosten. Auch nicht nach ein paar Jahren! Senden Sie uns die notwendigen Daten, wir fertigen den Nachruf und Sie entscheiden selbst, was er Ihnen wert ist. 
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NEU! Kostenlose Nachrufe
Im neu angelegten Trauerforum können Sie selbst kostenlos Nachrufe anlegen. 
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NEU! Spendenaktion für die Hospizbewegung
Wer über den Spendenbereich von MEMOSITE bei AMAZON einkauft spendet 5 - 7,5 % des Einkaufspreises an die BAG Hospize e.V. 
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Münster 10.01.2004

Sargzwang trotz neuen Gesetzes
Städte bleiben dabei

Münster -Trotz des neuen Bestattungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen halten die meisten Städte und Gemeinden weiter am Sargzwang fest. Es gebe kaum eine Kommune, die ihre Friedhofssatzung geändert, habe und damit etwa Muslimen Beerdigungen im Leichentuch gestatte, sagte der Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner, Dirk Gertzmann, im Vorfeld der Bundesarbeitstagung gestern in Münster. Nach dem im September vergangenen Jahres in Kraft getretenen Gesetz dürfen Kommunen den Sargzwang abschaffen, müssen es aber nicht.
„Das Gesetz ist ein Minderheitengesetz und wird sich nicht durchsetzen", prognostizierte Gertzmann. Ohnehin seien einige der nun per Gesetz geregelten Lockerungen bei Bestattungen bereits früher auch per Ausnahmegenehmigung möglich gewesen - so die Beisetzung von Tot- oder Fehlgeburten. „Aber das Tragen von Toten in Leichentüchern über den Friedhof darf nicht sein. Das ist pietätlos", findet Gertzmann. 


Gladbeck 24.12.2003

Jetzt die Hospizbewegung fördern ohne dafür Geld auszugeben!



Das Trauerportal MEMOSITE.de hat nun eine Methode entwickelt, durch die Sie mit Ihrem Einkauf bei amazon automatisch an die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V. spenden und zwar 5 oder 7,5 % Ihres Einkaufsbetrags. Wohlgemerkt, die 5 bzw. 7,5 % zahlen Sie nicht zusätzlich, sondern amazon über ein Partnerprogramm direkt an die BAG Hospiz e.V.

Machen Sie also künftig den kleinen Umweg zu amazon über die Internetadresse: www.memosite.de , denn es kostet Sie nichts!

Denken Sie daran, mit Ihrem Einkauf verbessern Sie die Struktur der ambulanten und stationären Hospize und sorgen somit auch dafür, dass Ihnen selbst im Alter ein starkes Netz an Hospizeinrichtungen zur Verfügung steht.

Die Spende geht direkt zu 100 % an die BAG Hospiz e.V. und nicht über ein Memosite-Konto.

Helfen Sie mit

ihr

Ralf Michalowsky

www.memosite.de  
www.tod-und-trauer.de  

PS: Die Aktion bringt um so mehr, wenn viele Internetnutzer davon wissen. Leiten Sie die Mail also an Ihre Verteiler weiter und publizieren Sie die Information auf Ihrer Website.

12. November 2003

Im Sterbefall
... müssen Hinterbliebene im Ausland möglichst schnell handeln 


Im Trauerfall ist guter Rat besonders wichtig. Ansprechpartner für Hinterbliebene von an der Costa Blanca verstorbenen Ausländern sind die zuständigen Konsulate der Länder. Für die Bundesrepublik Deutschland ist dies das Honorarkonsulat in Alicante. Besonders schnelles Reagieren ist gefragt, wenn der Verstorbene Angehörige in Spanien hat. In diesem Fall sind bestimmte Vorgaben zu beachten. Wichtigster Aspekt: umgehender Geldtransfer. 
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Düsseldorf 1.9.2003

Von heute an gilt neues Bestattungsgesetz
Asche in Friedwäldern

Das heftig umstrittene neue NRW-Bestattungsgesetz tritt heute in Kraft. Das Gesetz erlaubt unter anderem, die Asche Verstorbener außerhalb von Friedhöfen in so genannten Friedwäldern zu verstreuen. Bis diese neue Möglichkeit genutzt werden kann, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Zunächst müssen die Kommunen ihre Friedhofssatzungen ändern.
Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes ist noch nicht abzusehen, wie viele Kommunen solche Friedwälder einrichten wollen. Voraussetzung für das Verstreuen der Asche ist allerdings, dass der Verstorbene dies vor seinem Tod so festgelegt hat. Vor allem die Kirchen und die CDU hatten gegen diese Regelung heftig protestiert.
Mit dem neuen Gesetz werden eine ganze Reihe bisheriger Vorschriften für Beerdigungen liberalisiert. So wird der bisher geltende Sargzwang bei Erdbestattungen aufgehoben. Die Kommunen dürfen somit jetzt Muslimen die Beisetzung ihrer Verstorbenen in Leichentüchern erlauben. 


Ruhrgebiet

Trauernde sollen zahlen

Die Situation trauernder Menschen nutzt eine Firma schamlos aus, vor der die Verbraucher-Beratung Bottrop/Gladbeck warnt. Der "Anzeigen- und Abrechnungsservice Mediag West" verschickt Zahlungsaufforderungen für zweifelhafte Traueranzeigen.

Mehrere verwitwete Frauen haben sich bereits an die Verbraucher-Zentrale gewandt. Und es ist immer das gleiche: Im Briefkasten landet kurze Zeit nach dem Verlust eines Familienangehörigen eine Zahlungsaufforderung, die nur bei ganz genauem Hinsehen als Kombination aus Angebot, Auftragsbestätigung und Rechnung zu erkennen ist. Die Firma hofft wohl, dass die Hinterbliebenen den Brief mit einer Rechnung ihrer Tageszeitung verwechseln, in der die Traueranzeige erschienen ist. Aus solchen Anzeigen hat die Firma vermutlich auch Namen und Adressen der trauernden Familien.

Dabei geht es - zumindest in den Fällen, die der Zentrale vorliegen - immer um einen Betrag von 165,30 Euro. "Erst mit Zahlung wird der Vertrag geschlossen", erläutert Claudia Berger, die Leiterin der Verbraucherzentrale. Sie weiß nicht, ob die angeblichen Traueranzeigen überhaupt irgendwo gedruckt werden. Ihr Tipp lautet also: Ab in den Papierkorb mit solchen Briefen oder zwecks Abmahnung bei der Verbraucher-Zentrale abgeben.


Juni 2003

Bestattung: in NRW neue Regeln

Gesetz verabschiedet

Gegen den zum Teil erbitterten Widerstand von Kirchen, Kommunen und politischer Opposition ist gestern das neue Bestattungsgesetz für Nordrhein-Westfalen verabschiedet worden. Das Gesetz wurde mit Stimmenmehrheit der Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen und gegen die Stimmen von CDU und FDP beschlossen. Bis zuletzt hatte vor allem die CDU noch versucht, den Entwurf zu ändern.

Die wichtigsten Neuerungen, die am 1. September 2003 in Kraft treten, im Überblick:

• Bei Erdbestattungen muss kein Sarg verwendet werden, wenn die Friedhofsträger dies nicht vorschreiben. Muslime können ihre Angehörigen also nach islamischem Brauch im Leichentuch beerdigen.

• Totenasche darf auf einem besonderen Friedhofsfeld oder außerhalb eines Friedhofs verstreut werden, wenn dies der Wille des Verstorbenen war. Der Beisetzungsort muss öffentlich zugänglich sein und darf nicht der Totenwürde widersprechen.

• Angehörigen kann die Urne zeitlich befristet ausgehändigt werden, wenn die Asche beispielsweise auf besonderen Friedhofshainen oder auf hoher See ausgestreut werden soll.

• Für Tot- und Fehlgeburten besteht unabhängig vom Geburtsgewicht ein Recht auf Bestattung, wenn ein Elternteil dies wünscht. Kranken- und Geburtshäuser müssen Eltern auf diesen Anspruch hinweisen.

• Der Friedhofsbetrieb kann teilweise privatisiert werden, auch der Betrieb von Friedhofshainen („Friedwald"-Konzept) siehe: www.friedwald.de , auf denen Asche am Wurzelbereich von Bäumen ausgestreut wird, kann Privatfirmen übertragen werden.